Erkenne deine negativen Gedanken

Unser Gehirn produziert in jeder Sekunde unendliche Mengen an Gedanken, ohne dass uns dies bewusst wäre. Unsere Gefühle, die wir täglich empfinden und unsere Handlungen, die wir ausführen, sind an diese unbewussten Gedanken verbunden - ein untrennbares "Trio".



Unser Gehirn ist eine "Hochleistungsmaschine", wenn es darum geht, Gedanken zu produzieren. Diese Gedanken, die in jeder Sekunde unseres Lebens entstehen, laufen für uns unbewusst und oft unmerklich ab. Die Gefühle, die wir täglich fühlen und unsere Handlungen, die wir ausführen, sind untrennbar an diese, unsere Gedanken gebunden - ein untrennbares "Trio".

Leider produziert unser Gehirn nicht immer für uns gute, produktive und positive Gedanken, sondern sehr oft hinderliche, lähmende und "klein machende" Gedanken. Diese negative Gedanken sorgen nicht selten dafür, dass wir krank werden, an Burnout leiden, eine Essstörung nicht überwinden können oder unsere gewünschten Ziele nicht erreichen können.

"Ich kann das nicht", "Das wird nie was", "Das lohnt sich doch alles nicht", "Die anderen sind schuld" und vieles mehr, wird von unseren Gehirnen produziert und hindert uns daran, gesund zu werden oder Ziele zu erreichen.

Zum Glück ist aber nicht "Hopfen und Malz" verloren und man kann sehr wohl an seinen Gedanken arbeiten - sie aber nicht unterdrücken! Es ist nicht die Kunst, negative GEdanken zu unterdrücken und "nie wieder" negativ zu denken, es ist die Kunst, zu erkennen, WANN es einfach nur unnütze Gedanken sind, die mit unserer Realität und Wahrheit nichts zu tun haben.

"Ich darf das nicht essen, weil es dick macht" ist nichts, als ein Gedanke, weil es nicht der Realität entspricht (fast alle Lebensmittel können dick machen)
"Ich schaff das niemals" ist nichts, als ein Gedanke und entspricht nicht der Realität.
"Immer sorgen die anderen dafür, dass ich mich ärgern muss", ist nichts als ein GEdanke, da es nicht der Realität entspricht. (Ich entscheide, über was ich mich ärgern möchte oder muss)

Wer an seinen negativen GEdanken arbeiten möchte, muss sie erst einmal erkennen können. Hierfür hat sich die Übung mit der Strichliste bewährt.

Strichliste

Um überhaupt eine Ahnung davon zu bekommen, wie negativ du wirklich denkst, mach dir eine Strichliste. Nimm ein einfaches Blatt Papier und beobachte DICH und DEINE Gedanken für 1-2 Tage. Das erfordert etwas Übung und Disziplin sowie u. U eine gehörige Portion Mut, aber es lohnt sich!

Achte nun auf DICH und DEINE Gedanken, und immer, wenn du einen negativen Gedanken aufspührst, macht du auf deiner Liste einen Strich. 

Dazu gehört alles, was nicht positiv ist!

"Du bist einfach zu blöd", "Immer haben die anderen Glück", "Immer passiert das mir", "Das schaff ich nicht", "Das kann ich nicht", "Was sollen die anderen denken", "Ich muss das jetzt machen", "Ich darf das nicht machen".

Da du wahrscheinlich nicht darin geübt bist, deine negativen GEdanken wirklich zu erkennen ( sie werden ja eigentlich unbewusst produziert - ohne das du es merkst) ist die Frage, wie erkennst du deine negativen, lähmenden und klein machenden Gedanken?

Immer dann, wenn du dich schlecht fühlst, wenn du Magen - drücken bekommst, einen steifen Nacken, Kopfschmerzen, wenn du miese, schlechte Gefühle hast kannst du sicher sein, dass dein Kopfkino läuft und dir deine Gedanken "in die Suppe spucken".

Versuch die Übung und führe 1-2 Tage eine Strichliste deiner negativen Gedanken - du wirst erstaunt sein, wie viele negativen Gedanken dein Gehirn wirklich produziert. Wenn du ihnen auf die Schliche gekommen bist, kannst du bewusst erkennen, wann es einfach nur ein GEdanke ist und keine Realität - und trotz Gedanken BEWUSST handeln



Kommentare

  1. Es stimmt, dass man sehr oft von seinen negativen Gedanken geleitet und geführt wird...ich werde besser auf mich aufpassen - DANKE

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